Was Träume mit Lebens-Freude zu tun haben

Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.
(Dale Carnegie)

Aufgrund eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig vor allem für Mütter die eigenen Träume sind.

Du magst jetzt sagen: „Silke, ich hab aber doch gar keine Zeit zum Träumen oder Träume erfüllen. Ich muss mich um meine Kinder kümmern.“​

Zunächst einmal musst du nichts, du möchtest dich um deine Kinder kümmern! ?

More...

Mütter mit Lebenssinn "Kinder"

Ich möchte dir eine Geschichte erzählen:

Eine Mutter hat zwei Kinder. Sie scheint überglücklich und hat ihre Leben komplett auf ihre Kinder ausgerichtet.

Der Mann ist viel und lange am Arbeiten, verdient für sie mit. Sie kann sich alles leisten und hat Zeit daheim, um sich um die Kinder und den Haushalt zu kümmern. Sie sagt jeden Tag, dass es genau das ist was sie sich immer gewünscht hat. Sich daheim um die Kinder zu kümmern und vielleicht irgendwann etwas arbeiten zu gehen.

Dann werden die Kinder älter und wollen zunehmend mehr mit den Freunden zusammen sein, als mit den Eltern. Die Mutter fühlt sich schlecht. Fragt sich, ob sie etwas falsch gemacht habe, dass die Kinder nicht mehr bei ihr sein wollen. Sie hat Angst ihre Kinder los zu lassen, es könnte etwas passieren!

Spätestens jetzt spürt die Mutter, dass ihr etwas im Leben fehlt. Sie kann es noch nicht greifen oder es sich noch nicht eingestehen.

Irgendwann sind die Kinder erwachsen und ziehen von daheim aus, um ihr eigenes Leben zu führen und die Welt auf eigenen Füßen zu erkunden.

Und die Mutter? Sie ist ganz „alleine“ daheim. Fühlt sich leer und verloren. Die Kinder sind aus dem Haus und ihr Mann scheint selbst dann meilenweit entfernt, wenn er ihr gegenüber sitzt. Mit ihren Freunden hatte sie schon lange keinen richtigen Spaß mehr und aus ihrem Beruf schon viel zu lange raus.

Spätestens jetzt gesteht sie sich ein, dass sie nie wirklich glücklich war. Ihr hatte im Grunde schon immer etwas gefehlt, konnte es durch die Kinder gut kompensieren.

Nur wie sollte sie es sich früher eingestehen, sie hatte ja alles: einen tollen Mann, tolle Kinder, ein großes Haus, genug zum Essen… und jetzt auch endlich wieder viel Zeit für sich.

Eigentlich sollte sie doch glücklich sein… alles andere ist undankbar… eigentlich... oder?

Vielleicht kennst du das.

Mir jedenfalls ist das ganz ähnlich ergangen.

Ich habe nach der Geburt meiner Kinder mein Leben auf unsere Kinder ausgerichtet. Dachte das macht „man“ so. Wollte alles möglichst perfekt machen, alle sollten sehen wie toll ich es mit den Kindern schaffe, gute Erziehung, gesunde Ernährung, Beschäftigung mit allen Sinnen und dazu noch schlank wie eh und je und glücklich (oder zumindest so tun als ob!).

Über all dem habe ich das wichtigste im Leben verloren… mich selbst! Und meine Träume! Am Ende war ich nur noch eine leere Hülle, wie die Frau aus der Geschichte. Ohne echte Gefühle der Freude, nur noch funktionierend. Keiner sollte merken, wie ich mich wirklich fühlte.

Jetzt sind die Träume wieder zurück und lebe ich sie.

Sie schenken unglaubliche Energie und die Kinder freuen sich über eine ausgeglichene, fröhliche und ausgelassene Mutter.

Was tun? Finde deine Träume wieder!

Wofür brennst du im Leben?
Was begeistert dich?
Was bringt dein Herz zum Schwingen?

Was ist es?

Notiere es dir schriftlich!

Und dann integriere genau das in dein Leben!

Denn:
Wer ist die wichtigste Person in deinem Leben? - Du!
Du! Du! Du! Du! Du!
?

Also los! Und denke daran:

Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen.
Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.
(Marc Twain)

Was sind deine Träume?

Vielleicht möchtest du sie mit uns teilen, um andere Mütter zu inspirieren auch ihren Träumen zu folgen.​

Kommentiere diesen Blog und teile deine Träume über Facebook:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*