Podcast#003: Warum deine Realität nicht der Wahrheit entspricht!

Wie siehst du die Welt?
Und dachtest du bisher deine Welt sei die Realität?

Keiner sieht die Realität, wie sie wirklich ist. Wir alle kreieren uns unsere Realität selbst – in unserem Kopf!

Wir glauben die Welt wie wir sie sehen sei real, dabei ist sie nur ein Teilausschnitt. Sie ist das worauf du deine interne Kamera ausrichtest und manchmal stellt sie Dinge schlimmer da, als sie sind.

Doch wie funktioniert das mit der Wahrnehmung?
Warum kreieren wir uns im Grunde alle unsere Wirklichkeit selbst?

Das erfährst du hier im Blog-Podcast.

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Podcast:

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Ich möchte mit einer Geschichte aus Indien starten:

„Es gab in Indien den Tempel der tausend Spiegel. Er lag hoch oben auf einem Berg und sein Anblick war gewaltig.

Eines Tages kam ein Hund und erklomm den Berg. Er stieg die Stufen des Tempels hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel. Als er in den Saal der tausend Spiegel kam, sah er tausend Hunde. Er bekam Angst, sträubte das Nackenfell, klemmte den Schwanz zwischen die Beine, knurrte furchtbar und fletschte die Zähne. Und tausend Hunde sträubten das Nackenfell, klemmten die Schwänze zwischen die Beine, knurrten furchtbar und fletschten die Zähne.
Voller Panik rannte der Hund aus dem Tempel und glaubte von nun an, dass die ganze Welt aus knurrenden, gefährlichen und bedrohlichen Hunden bestehe.

Einige Zeit später kam ein anderer Hund, der den Berg erklomm. Auch er stieg die Stufen hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel.
Als er in den Saal mit den tausend Spiegeln kam, sah auch er tausend andere Hunde. Er aber freute sich. Er wedelte mit dem Schwanz, sprang fröhlich hin und her und forderte die Hunde zum Spielen auf.
Dieser Hund verließ den Tempel mit der Überzeugung, dass die ganze Welt aus netten, freundlichen Hunden bestehe, die ihm wohl gesonnen sind.“

Wie siehst du die Welt?

Ist sie voller Probleme? Oder ist sie voller Chancen?
Siehst du täglich deine Probleme? Oder suchst du nach Lösungen?

Mir begegnen täglich viele Menschen die stöhnen und glauben ihre Probleme und negative Gefühle nie alleine los werden zu können. Sie müssten damit leben und sie ertragen.

Doch das ist IHRE Wirklichkeit. Der Glaube daran ist Teil IHRER Welt. Und genau weil sie daran denken, dass sie alleine nichts tun können, wird auch nichts von dem was sie möglicherweise versuchen klappen.Und die besten und echten Chancen übersehen sie.

Keiner sieht die Realität wie sie wirklich ist. Du kreierst dir deine Realität selbst – in deinem Kopf!

Wir glauben die Welt, so wie wir sie sehen, sei real, dabei ist sie nur ein Teilausschnitt. Sie ist genau das, worauf wir unsere interne Kamera ausrichten und manchmal stellt sie Dinge schlimmer da, als sie sind.

Unsere Welt ist das, worauf wir unsere interne Kamera ausrichten.

Doch wie funktioniert das mit der Wahrnehmung?
Warum kreieren wir uns im Grunde alle unsere Wirklichkeit selbst?

Tagtäglich strömen um die 10 Mio. verschiedene Reize pro Sekunde auf uns ein, unser Gehirn kann hingegen nur ca. 40 Reize pro Sek verarbeiten. Daher ist es gezwungen Teile dieser Informationen zu filtern, da es nicht alle auf einmal verarbeiten kann.

Wie machen wir das? Was sind unsere Filter?

Wir nehmen die Umwelt mit unseren 5 Sinnen wahr: sehen (visuell), hören (auditiv), fühlen (kinestätisch), riechen (olfaktorisch) und schmecken (gustatorisch). Wobei sehen, hören und fühlen die Hauptfaktoren sind, die wir am intensivsten wahrnehmen. Dazu kommt, dass jeder von uns ein bis zwei primäre Sinne hat. Das sind die Sinne, mit denen wir die Umwelt am stärksten wahrnehmen.

Zum Beispiel ist unsere Tochter Lea sehr kinestätisch veranlagt, unser Tochter Fenja eher auditiv und visuell. Gehen wir mit den beiden auf einen Flohmarkt, so fingert Lea buchstäblich alles an. Sie "erfühlt" die Dinge, da sie stark kinestätisch ist. Fenja läuft singend herum und betrachtet sich die Sachen ganz genau. 

Das ist der erste (äußere) Filter: unser Haupt-Sinneskanal.
Alles was über die anderen Sinneskanäle zu uns kommt, wird nicht genauso intensiv wahrgenommen oder nur kleine Teile davon.

Es gibt auch innere Filter, die im Laufe unseres Lebens entstehen und unbewusst unseren Fokus sehr stark ausrichten.

Bei einem Kind kommt das, was es aus seiner Umwelt aufnimmt noch weitestgehend ungefiltert im Gehirn an, denn es existieren noch keine internen Filter.
Vermutlich kennst du das, weil Kinder jeden Satz den wir sagen wörtlich nehmen. Es macht genau das, was wir sagen und versteht noch keine Ironie.

Aus dieser Wahrnehmung über die Sinne entsteht ein Bild im Kopf.

Jetzt erlebt das Kind etwas. Zum Beispiel erschreckt es sich fürchterlich, als ein Hund es plötzlich laut anbellt und anspringt. Innerhalb einer Sekunde ist das Bild "Hund" mit dem Gefühl der Angst verknüpft. Der erste Filter ist entstanden.
Als Erwachsener hat dieses Kind vielleicht immer noch Angst vor Hunden und weiß gar nicht mehr warum. Für diese Person sind Hunde böse, negativ und vermutlich sieht er/sie am ehesten die Hunde, die bellen oder die Zähne fletschen. Alle guten und lieben Hunde (die wahrscheinlich die Mehrheit der Hunde ausmacht), werden "ausgefiltert".

So hat im Laufe des Lebens jeder Mensch für alles was er einmal gesehen, gehört, gefühlt, geschmeckt oder gerochen hat seine eigene Bewertung - seine eigenen, persönlichen Filter.

Diese internen Filter entstehen aus den Gedanken, Glaubenssätzen, Werten und der Eigenwahrnehmung.

Interne Filter sorgen dafür, dass wir tilgen (Dinge weglassen), verzerren (etwas in Dinge hinein interpretieren, was gar nicht da ist) oder generalisieren (immer, nie). Meistens ist uns das gar nicht bewusst.

Achte bei den nächsten Gesprächen mal bewusst darauf, wie oft du oder dein Gegenüber tilgt, generalisiert oder die verzerrt. Du wirst dich wundern...!

Die Realität wird demnach über zwei Filter zu unserer persönlichen Wirklichkeit - unserer Welt!

Wir alle haben also zwei Filter, über die wir die Welt wahrnehmen und unsere Realiät erzeugen:

Der äußere Filter = Haupt-Sinneskanal
und der innere Filter = tilgen, verzerren oder generalisieren von Dingen, Situationen, Gehörtem. 

Diese Filter sorgen dafür, dass du Welt so wahrnimmst, wie du es gerade tust! Sie richten den Fokus deiner interne Kamera aus. Und alles was nicht im Fokus ist (="ausgefiltert"), nimmst du nicht wahr, als wäre es gar nicht da!

Es gibt keine zwei Menschen, die dieselbe Wahrnehmung haben, denn niemand hat die identischen Filter. Wir alle bewerten anders.

Doch wenn du die Realtät sowieso nicht so wahrnimmst, wie sie wirklich ist, dann kannst du sie dir auch genauso gut so kreieren, wie du sie willst. Oder?

Denn im Grund könnte jeder von uns depressiv werden, wenn er sich auf die passenden Dinge konzentriert.
Stell dir vor du kommst auf eine Party. Jetzt könntest du dich daran stören, dass du nichts mehr von dem Nachtisch abbekommen hast oder du freust dich über den leckeren Wein.

Wie siehst du die Welt?

Welche Filter hast du, die dir vielleicht bis jetzt noch nicht bekannt waren?

Kleine Aufgabe: 
Richte ab sofort deinen Fokus bewusst auf die schönen und positiven Dinge um dich herum. Werde dir der Dinge bewusst, die du bisher noch nicht wahrgenommen hast.
Und denke daran: alles hat zwei Seiten.

In diesem Sinne: Frohes Erschaffen!


Ich würde mich wahnsinnig über eine Podcast Bewertung auf iTunes freuen!

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Danke schon vorab von Herzen! ❤️

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