Blog & Podcast #005: 4 Tipps gegen morgendlichen Zeitdruck

Kennst du das?
Kaum machst du morgens die Tür zum Kinderzimmer auf, ertönt nur müdes Murren?
10 min später rührt sich immer noch keines der Kinder?
Von munterem Anziehen und Mitmachen keine Spur?
Und du wirst langsam unruhig, weil du zeitig los willst, um nicht im Stau zu stehen und auch wirklich alles zu schaffen?

Ganz ehrlich: Da ist der morgendliche Zeitdruck vorprogrammiert.

Stress, Hektik und Druck, schon nach dem Aufstehen.

Wie das anders gehen kann, erfährst du im heutigen Podcast.

Denn wie wäre es, würde der Morgen entspannt und ruhig ablaufen?

In diesem Podcast erfährst du 4 Tipp genau dazu.​

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Podcast:

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Je mehr du dich auf die Zeit konzentrierst, auf Vergangenheit und Zukunft, desto mehr verpasst du das Jetzt, das Kostbarste, was es gibt.
(Eckhart Tolle)

Der übliche morgendliche Zeitdruck

Du stehst morgens auf, die ersten Gedanken drehen sich um das eine wichtige und drängende Projekt auf der Firma. Die Schule / der Kindergarten fangen wieder an, also müssen die Kinder wieder früh raus. Nix mehr mit Ausschlafen. Müdes nörgeln ist vorprogrammiert!

Dein Plan: Anziehen, Frühstücken und los. Du möchtest zeitig mit der Arbeit starten, um am Nachmittag auch noch einzukaufen und die Jüngste hat heute ihren Schwimmkurs.

Was passiert wohl, sollten die Kinder - genau heute - keine Lust auf „schnell schnell“ haben?
Richtig -
Stress, Druck und Hektik!

Der Zeitdruck ist da, noch bevor der Tag richtig starten konnte!


Wie wäre es, würde der Morgen leicht und entspannt ablaufen?

Würde Zeit einfach nicht existieren und die Kinder dadurch entspannt sein? Und du gerade deswegen all deine Aufgaben mühelos erledigt bekommen?

Das geht und es fühlt sich wundervoll an!

Wie Zeitdruck entsteht

Denn schauen wir uns den morgendlichen Zeitdruck an:

Bereits kurz nach dem Aufstehen denkt der Verstand daran, was am Tag so alles erledigt werden muss (da ist es wieder, dieses „muss“!). Was du auf der Arbeit zu tun hast, was passiert, wenn getrödelt wird, du "zu spät" auf die Arbeit kommst.


Dein Verstand wandert in die Zukunft. - Du selbst lebst im hier und jetzt.

Die Lücke dazwischen erzeugt den Druck.


Wie das auch anders geht

Vom dem Moment an, an dem du realisierst, dass du nur jetzt, in diesem Moment etwas ändern kannst und nur jetzt leben kannst, wird sich vieles ändern.

Plötzlich ist der Morgen leicht, die Kinder viel entspannter. Du spürst eine wundervolle Freude. Es gibt wesentlich weniger Reibereien und interessanter Weise läuft alles viel schneller ab.

Und das obwohl du nicht mehr an die Zeit denkst, kaum mal auf die Uhr schaust und jeden Moment genießt und bewusst erlebst.


3 Tipps gegen Zeitdruck


und für einen entspannten & guten Start in den Tag:

1) Dankbarkeit

Dankbarkeit muss wie die Liebe täglich erneuert werden, sonst stirbt die eine wie die andere.
(Graham Greene)

Mache eine Dankbarkeitsübung - jeden Morgen noch bevor du aus dem Bett aufstehst.

Schreibe dir jeden Morgen 3 Dinge auf, für die du dankbar bist.

Es ist egal, was es ist. Wichtig ist, diese Dankbarkeit und die Freude darüber tief in dir zu spüren. Überlege dir woran du die Dankbarkeit in dir erkennst und wie genau du dich fühlst.

Diese Übung wird dich täglich mit gutem Gefühl und voller Dank und Freude aufstehen lassen.


2) Genieße den Moment

Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.
(Buddha)

Denke morgens nach dem Aufstehen nicht an das, was du noch so alles erledigen solltest am Tag, sondern genieße jeden Moment mit dir selbst und deinen Kindern.

Konzentriere dich bewusst nur auf den Moment und nimm das was du und deine Kinder tun so bewusst wahr wie möglich. Schweifen deine Gedanken ab, dann grinse kurz darüber und bringe deine Aufmerksamkeit wieder zurück. Nutze die Uhr nur sporadisch.

Das erzeugt eine unglaubliche innere Ruhe, die oft auch auf die Kinder „abfärbt“.


3) Beobachte aufkommende Unruhe

Kommt in dir Unruhe oder Hektik auf, registriere es. Beobachte was du denkst.

Fühle deine Gefühle so intensiv wie möglich. Ohne Bewertung. Und dann lasse Gedanken und Gefühle los.

Es bedarf etwas der Übung, belohnt dich aber mit einer wundervollen Ruhe im Herzen.


4) Triff Absprachen mit deinen Kindern

Setzt euch als Familie einmal in der Woche in Ruhe zusammen an einen Tisch. Besprecht dort reihum, was ihr in der Woche gut gefunden habt und auch worüber sich jeder geärgert hat. Das kann eine Situation sein oder auch das Verhalten einer anderen Person oder eines Familienmitglieds.

Findet danach gemeinsam Lösungen, an die sich dann auch alle halten.


Viel Spaß mit der "Zeitlosigkeit".


Wenn du mehr für dich tun willst:
20 Dinge, die ich für mich tun kann

UND sie guten Gewissens genießen.


Ich würde mich wahnsinnig über eine Podcast Bewertung auf iTunes freuen!

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Danke schon vorab von Herzen! ❤️

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