Podcast #008: Diese verflixte Vorpubertät. Wie du sie für dich nutzen kannst.

Kennst du die „Vorpubertät“ und treibt dich dein Kind damit ab und an in den Wahnsinn?
Es ist anstrengend und kostest schon mal Kraft als Mama nicht völlig auszuflippen.

Dennoch sage ich aus der Tiefe meines Herzens: Ich bin dankbar für diesen Wahnsinn!

Warum, erfährst du in dieser Podcast-Folge.

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Podcast:

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Unsere Tochter ist jetzt 7,5 Jahre alt – und mitten sogenannten „Vorpubertät“. Für mich ist diese Zeit ein weiterer wichtiger Schritt in der Entwicklung meiner Tochter hin zu einem eigenständigen Mädchen.

Trotzdem kann eine Vorpubertierende einen oft in den Wahnsinn treiben!

Ja, es ist anstrengend und machmal könnte ich schier wahnsinnig werden.

Ihre Launen wechseln von Lachen zu bockig oder wütend innerhalb kürzester Zeit. Meistens sitze ich dann da und denke mir: „Was hab ich jetzt schon wieder gesagt? Ich glaub ich sag gar nix mehr!“ Und bockig sein, das kann sie hervorragend. Mit einer Menge Ausdauer!

Immer wieder beschwert sie sich wir würden sie „bevormunden“. In unserer Welt war das gar nicht so gemeint, aber sie will eben mittlerweile alles selbst machen und selbst bestimmen.
Sollte das mal nicht möglich sein, was ja durchaus vorkommt, stellt sie sich stur.

Es gibt Tage, da scheinen wir es ihr nicht recht machen zu können. Und schlage ich A vor, macht sie mit Sicherheit B.

Ja, es kostet schon mal Kraft als Mama nicht völlig auszuflippen.

Sehr oft komme ich mir vor wie eine der Comic-Figuren, der die Ärger-Rauchwolken aus dem Kopf heraus pfeifen. ? 


Doch weißt du was?

Ich bin dankbar für diesen Wahnsinn!

Ich bin dankbar für diese Zeit. Es ist wieder eine neue Gelegenheit sich selbst zu reflektieren, herauszufinden was einen denn eigentlich in Wirklichkeit an die Decke gebracht hat und eine Chance auf Wachstum.

Wachstum?

Ja genau! Die gesamte Familie wächst in solchen Zeiten. Könnte sie jedenfalls...

Es ist eine Zeit, in der wir die Möglichkeit haben unser Verständnis füreinander und für unser aller Bedürfnisse zu erneuern.

Ja klar, wir geraten oft aneinander, aber das zeigt mir wo ich noch Knöpfe habe, auf die meine Tochter drücken kann, um mich zu verärgern.

Denn wenn ich mich über jemanden ärgere, dann ist das mein Problem, nicht das vom Anderen!

In dieser Zeit können wir unserem Kind zu neuer Eigenständigkeit und Integrität zu verhelfen. Wenn wir es lassen!


Wie gehe ich denn dann damit um?

Egal was bei uns so chaotisches passiert ist: Habe ich es geschafft mich in meine Kinder einzufühlen und sie zu verstehen, so war aller Ärger verpufft.

Wie sagte einmal ein Buddhistischer Mönch:

„Wenn ich einen Mensch wirklich verstehe, dann kann ich ihm nicht mehr böse sein“

Erwachsen werden ist verbunden mit Gefühlschaos!


Was geht wohl in unseren Kindern vor?

Wie gesagt, meine Tochter ist 7,5. Sie kommt jetzt in die zweite Klasse und ist mächtig stolz darauf selbst endlich diejenige zu sein, die den „Ersties“ hilft. Sie hat schon sehr schnell die Vorteile des alleine zur Schule laufens entdeckt was dazu führt, dass der Schulweg von 10 min auch schon mal 20 min dauern kann! Ihre Freunde werden wichtiger, wenns nach ihr geht ist sie jeden Tag bis zum Abendessen mit ihnen unterwegs. Ein absolutes Drama, wenns mal nicht klappt!

Die Meinung der Eltern wird zwar erfragt, ist aber eigentlich gar nicht mehr erwünscht, denn sie will ihre eigenen Entscheidungen treffen – und somit auch eigene Fehler machen.

Gleichzeitig weiß Lea, dass sie uns noch braucht. Außerdem braucht sie noch unsere Nähe, wenngleich sie die Nähe mittlerweile auf andere Art und Weise sucht.

Für mich klingt das nach sehr viel innerem Konfliktpotential, Unsicherheit und auch Frust.

Wenn ich alleine daran denke, verpufft jeder Ärger sofort!


Gib Freiräume und bleibe ruhig!

Gib deinem Kind den Freiraum, den es braucht. Zeige, dass es dein vollstes Vertrauen hat sich und die Welt auf eigene Faust zu entdecken, seine eigenen Fehler zu machen.

Passiert dann ein Missgeschick von dem du vorher im Grunde genau wusstest, dass es passieren MUSSTE, zeige Verständnis. Und bitte keinen Spruch wie: „Das hätte ich dir sagen können...“

Ein offenes Gespräch auf Augenhöhe ist da sinnvoller.


Und sollte dann doch ab und an Ärger oder Frust in dir überhand nehmen: Vergiss das Atmen nicht! ?


Ich würde mich wahnsinnig über eine Podcast Bewertung auf iTunes freuen!

Gemeinsam können wir erreichen, dass der Mama-Burnout Podcast richtig viele Mütter und Väter erreicht, indem ihr den Mama-Burnout Podcast kurz auf iTunes bewertet.

Danke schon vorab von Herzen! ❤️

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